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Mein Filmtagebuch...
Die Kunst des toten Mannes gesehen am  
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Die Kunst des toten Mannes (2019)

Ein Film von Dan Gilroy mit Jake Gyllenhaal und Toni Collette

Veröffentlichung: 01. Februar 2019109 Min.Horror, Mystery, Thriller
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Die Kunst des toten Mannes Inhalt

Für den Film Die Kunst des toten Mannes und dessen Regie ist Dan Gilroy verantwortlich. Zu den Darstellern im Film gehören Jake Gyllenhaal, Toni Collette und andere. Die Kunst des toten Mannes stammt aus dem Jahr 2019.

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Wer ist der Regisseur von Die Kunst des toten Mannes und wer spielt mit?

Drehbuch
OV-Titel
Velvet Buzzsaw
Format
2D
Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.
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5 Kommentare
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
07.02.2019 20:08 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 508 | Reviews: 13 | Hüte: 37

luhp92:

"Findest du auch, dass Toni Collette aussieht wie eine jüngere Frances McDormand?^^"

Ein bisschen tatsächlich, vor allem aber bei der Mimik...

"Es geht meiner Einschätzung nach darum, dass diejenigen Personen, die Kunst nur zur karrieristischen Selbstprofilierung nutzen und/oder sie kapitalistisch ausschlachten, hier zur Rechenschaft gezogen werden, indem sie von der Kunst selbst angegriffen werden."

Da sind wir ja in einem Boot, dasselbe habe ich ja quasi davor geschrieben. Nur was der Film zur Kunst selber zu sagen hat ist mir etwas zu... schwurbelig.

Aber ja, offensichtlich und zahnlos sind die Schlagworte, weshalb ich den Film jetzt nicht höher schätzen konnte.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
07.02.2019 00:13 Uhr | Editiert am 07.02.2019 - 00:14 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.904 | Reviews: 154 | Hüte: 349

@MB80

Findest du auch, dass Toni Collette aussieht wie eine jüngere Frances McDormand?^^


"dass echte Kunst nur aus Überzeugung entsteht, wenn der Künstler sie nur für sich macht"

Es geht meiner Einschätzung nach darum, dass diejenigen Personen, die Kunst nur zur karrieristischen Selbstprofilierung nutzen und/oder sie kapitalistisch ausschlachten, hier zur Rechenschaft gezogen werden, indem sie von der Kunst selbst angegriffen werden.

"Ich wollte damit nur sagen, dass der Film seine Satire und verrücktes Konzept vielleicht hätte voll ausleben sollen."

Das sowieso. In Sachen Kunstsatire und Horror ist der Film sehr handzahm.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
04.02.2019 15:24 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 508 | Reviews: 13 | Hüte: 37

luhp92:

"Nahezu vollkommende Zustimmung!"

Ausnahmen bestätigen die Regel? tongue-out

Ja, die von dir erwähnte Szene mit Toni Collette war eine der stärkeren Szenen, in denen der Film seine Satire umsetzte. Das die, die Kunst nur aus Karrierezwecken o.ä. vermarkten, selber zur "Kunst" werden, hatte schon Biss. Auch die Anspielung darauf, dass wir inzwischen etwas abgestumpft sind (die Besucher) war ganz smart. Aber es fehlte für das Horror-Element einiges an Bindegewebe. So war die Verbindung des "Täters" zur Kunstwelt nicht gut etabliert, das blieb doch etwas zu vage... Ich meine, eine Thematik schien ja zu sein, dass echte Kunst nur aus Überzeugung entsteht, wenn der Künstler sie nur für sich macht (oder so...), also ist die Mitteilung... authentische Kunst bedarf Egoismus? Eh...

Aber wie gesagt, ich denke ich sehe ihn mir nochmal an, ich habe so den Riecher dass ich da etwas verpasst habe. Dieses "Bin ich zu schlau für den Film, oder der Film zu schlau für mich..?" Gefühl.

"Dementsprechend finde ich nicht, dass der Film eine Dosis Nicolas Cage verdient ..."

Ich wollte damit nur sagen, dass der Film seine Satire und verrücktes Konzept vielleicht hätte voll ausleben sollen. Das war keine Kritik an den Schauspielern, falls missverständlich.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
03.02.2019 23:57 Uhr | Editiert am 04.02.2019 - 00:00 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.904 | Reviews: 154 | Hüte: 349

@MB80

Nahezu vollkommende Zustimmung!

Mir wurde "Die Kunst des toten Mannes" (passt als Titel finde ich besser als "Velvet Buzzsaw") als der bessere "The House That Jack Built", der sich ebenfalls mit dem Wesen von Kunst auseinandersetzt, empfohlen, letztendlich fühlte ich mich da amüsanterweise aber eher an Dario Argentos Gialli erinnert, mit denen ich mich zufällig zuletzt eingehender beschäftigte. Im Bezug auf Spannung, Horror und eine kritische Auseinandersetzung mit dem eigenen Thema hält Dan Gilroy hier einem Vergleich mit Argento meiner Meinung nach aber nicht stand, in einer Kritik habe ich zudem gelesen, dass man sich stattdessen lieber Argentos "The Stendhal Syndrome" ansehen sollte.

Das Ärgerliche ist, es gibt immer wieder gute Ansätze wie zum Beispiel der Tod von Toni Collette, der von den Nachtwächtern und den Besuchern als Teil des Kunstwerkes gehalten wird, oder die Tatsache, dass die Kunstwerke am Ende von Obdachlosen auf der Straße zum Billigpreis an normale Bürger verkauft werden, aber der Film macht daraus leider kaum etwas.

Schade, da ich Dan Gilroys Regiedebut "Nightcrawler" echt stark fand.

Wegen der schauspielerischen Leistungen und des Zusammenspiels des Casts lohnt sich "Die Kunst des toten Mannes" zum einmaligen Anschauen aber dennoch. Jake Gyllenhaal, John Malkovich, Rene Russo, Toni Collette, Zawe Ashton, Tom Sturridge und Natalia Dyer (Nancy Wheeler aus "Stranger Things") holen hier sehr viel aus ihren stereotyp angelegten Charakteren heraus. Dementsprechend finde ich nicht, dass der Film eine Dosis Nicolas Cage verdient oder nötig gehabt hätte, Jake Gyllenhaal spielt den aufkommenden Wahnsinn seiner Figur schon hervorragend.

Ich würde 4,5-5/10 Punkten geben.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
03.02.2019 15:56 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 508 | Reviews: 13 | Hüte: 37

Puh, Velvet Buzzsaw, was mache ich jetzt daraus...? Hatte mir mehr erwartet.

Vom Konzept her eine offensichtliche Verspottung der versmobten, geldgierigen und eigentlich oberflächlichen Kunstszene, wenn man dem denn so glauben will. Ausgeführt mit der Subtilität und Effizienz eines Vorschlaghammers, oder auch einer "samtenen Kreissäge" (gleich kommt die Referenz-Polizei). Was zunächst nach high concept riecht entpuppt sich dann doch schnell als sowohl berechenbare als auch frustrierend unberechenbare (im Bezug darauf, wer wie stirbt ) Platitüde. Auch ohne von dem Trailer vorgewarnt wurde zu sein ist kein einziger Tod der sich lustig hintergehenden Charaktere wirklich überraschend.

Am faszinierensten ist dabei noch, dass ein Film über Kunst so damit zu kämpfen hat, einen eigenen Stil zu entwickeln. Die Dialoge, und da sind eine Menge davon, sind allesamt relativ flach und uninspiriert gefilmt. Viele der Szenen versprühen den Charme einer TV Episode, da waren einige Folgen von "Black Mirror" schon witziger umgesetzt. Zufällige Referenz...

Auch wenn das ganze irgendwie wirr und undurchdacht daherkommt, das Konzept ist schräg genug um einen bei der Stange zu halten. Und Jake Gyllenhaal, John Malkovich und Toni Collette scheinen zu wissen, in was für einem Film sie sind, und knabbern fröhlich an der Leinwand herum. Dieser Film hätte eine Dosis Nic Cage verdient.

Empfehlung? Ja, warum nicht... Ich denke sogar ich werde ihn noch einen Blick gewähren, vielleicht habe ich ja ein bisschen Subtext verpasst.

Meine Bewertung
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“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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